Deutscher Kongress für Versorgungsforschung: Mit Sport Geld verdienen?

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit wollen wir einen kleinen Rückblick und eine Zusammenfassung des DKVF 2018 geben. Speziell soll es um eine spannende Frage gehen, die nach Beendigung des offiziellen Kongresses in kleiner Runde privat diskutiert wurde. Offensichtlich besteht großer Aufklärungsbedarf zu der Frage, auf welche Art und Weise Sport zum Lebensunterhalt beitragen kann. Dass Sport der Gesunderhaltung dient und damit dem Gesundheitssystem förderlich, ist hinreichend bekannt. Der Aspekt des Geldverdienens ist jedoch ebenfalls sehr diskussionswürdig, weshalb wir uns entschlossen haben, einige Möglichkeiten hier vorzustellen.

Sport Tipps

Mit Sport Geld verdienen ist ein erstrebenswertes Ziel, das mehr Beachtung verdient

Uns würde es sehr freuen, wenn die Thematik stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rückt und wir mit den Ideen Menschen dazu ermuntern können, den Sport in einem anderen Licht zu sehen und vielleicht sogar die eine oder andere Idee in die Tat umzusetzen. Sport soll wieder mehr in den Mittelpunkt rücken und als selbstverständlicher Bestandteil des Alltag begriffen werden. Mit Sport geld zu verdienen ist dank Webseiten wie Wettscheinplus.de so einfach wie nie.

1. Diskussionspunkt: An unrealistischen Zielen zu scheitern lässt Jugendliche resignieren

Mit Sport Geld verdienen, da kommt den meisten Menschen eine Karriere als Profisportler in den Sinn. Der Gundstein für einen solchen Wunsch wird meist schon in der Kindheit gelegt und bezieht sich auf die Mainstream-Sportarten wie zum Beispiel Tennis. Prominente Vorbilder gibt es reichlich. Es handelt sich stets um Sportarten, die stark in den Medien vertreten sind, wie Motorsport oder auch, abhängig von der Region, Basketball oder Eishockey. Der kollektive Traum der Kinder und Jugendliche, die Fußball spielen, ist: In die Profi-Ligen aufzusteigen und bei der Bundesliga oder sogar WM mitzuspielen. Nur einem verschwindend geringen Bruchteil der jungen Sportler gelingt ein solcher Aufstieg und somit ist für die Meisten das Thema komplett erledigt. Nach Alternativen wird oft gar nicht gesucht, weil eben die Profisportlaufbahn als einzige Chance wahrgenommen wird, seine Talente in das Berufsleben zu integrieren. Es folgt die strikte Trennung zwischen beruflicher Tätigkeit und dem Hobby, wenn dieses überhaupt bis ins Erwachsenenalter weiterhin ausgeübt wird. Oft verlieren sich die Ambitionen und hoch gesteckten Ziele bereits während der Pubertät und die Prioritäten verschieben sich.

2. Diskussionspunkt: Um die Ecke zu denken lässt das Ziel erreichbar werden

Sobald deutlich wird, dass eine Profisportkarriere unwahrscheinlich erscheint, sollten Informationen zu den möglichen Alternativen eingeholt werden. Eine entsprechende Beratung an den Schulen, vielleicht im Rahmen eines Projekttages im Schulfach Sport, wäre wünschenswert. Somit kämen weniger Sportler bereits im jungen Alter und in der Phase ihrer Berufswahl von ihrem Wunsch ab, sondern könnten ihren Horizont diesbezüglich erweitern. Es gibt viele Ideen, die erst einmal nicht klar auf der Hand liegen. Oftmals sind es jedoch keine speziellen Ausbildungsberufe, sondern die Freiberuflichkeit, die zum Ziel führen. Ein extremes Beispiel hierfür ist eine alternative Trainerkarriere im Internet, bei der über Social Media Videos verbreitet werden, die über Werbung monetarisiert werden können. Dafür würde sich der Akteur bestenfalls beruflich in Richtung Social Media Marketing ausbilden lassen, der Rest wäre kreative Selbstvermarktung. Über Umwege steht also der Weg zum Traumberuf immer noch offen, er muss nur sichtbar gemacht werden und vom Betreffenden konsequent verfolgt werden. Der Vorteil besteht in dem genannten Beispiel darin, dass das Marketing-Studium auch dann nützlich ist, falls das Interesse am Sport irgendwann abklingen sollte.

3. Diskussionspunkt: Die Trainerkarriere ist realistischer als die Profisportkarriere

Der Bedarf an Trainern für viele Sportarten ist eigentlich immer vorhanden, wenn er nicht sogar stetig ansteigt. Es lohnt sich aber immer, den Trends zu folgen. Sportarten mit einem Entspannungsfaktor sind heutzutage sehr gefragt und als Yogalehrer wird man aller Voraussicht nach stets gut gebucht. Ähnlich sieht es bei der Tätigkeit als Golflehrer aus. Beides hat den Vorteil, dass es bis ins hohe Lebensalter ausgeübt werden kann. Die klassischen Fitnesstrainer haben zwar den Vorteil, dass sie im jungen Alter und bei guter Fitness mit Modesportarten, wie zum Beispiel Zumba, Karriere machen und viel Geld in kurzer Zeit verdienen können. Aber mit steigendem Alter lässt die körperliche Kondition mit hoher Wahrscheinlichkeit nach. Es empfiehlt sich also, ein passendes zweites Standbein aufzubauen. Hierfür ist Diät-Assistenz oder sonstige Ernährungsberatung geeignet. Generell sind Personal Trainer ebenfalls begehrt, vor allem wenn diese sehr umfassend ihre Kunden beraten und begleiten können.

4. Diskussionspunkt: Innovative Chancen ergreifen und mit der Zeit gehen

Die Welt der Fitness und des Sports entwickelt sich ständig. Das bereits genannte Konzept, sich selbst über soziale Medien als Coach zu positionieren, ist nur eines von vielen Beispielen. Andere Möglichkeiten finden sich im Bereich des passiven Sports. Elektrische Muskelstimulation, EMS, erfährt einen hohen Zulauf. Um ein solches Studio zu eröffnen, ist ein recht hohes Startkapital erforderlich. Die erzielbaren Umsätze dürften jedoch entsprechend hoch sein. Wer solche Wagnisse nicht eingehen möchte, kann heutzutage aber im Hobby-Bereich immerhin mit Sportwetten Geld verdienen. Hierbei wird ein Online-Konto bei einem Buchmacher eröffnet, Startkapital eingezahlt und auf Sport-Ereignisse gewettet. Letztere Art ist wohl die Chance, die jedem offen steht, um das Hobby zum Beruf zu machen, ohne aktiv Sport zu treiben. Durch die guten Vorkenntnisse werden die Gewinne beim Wetten beinahe automatisch relativ hoch ausfallen. Da die Gewinne nicht beim Finanzamt versteuert werden müssen, lassen sie sich gut als finanzielle Grundlage für weitere Projekte ansparen.

5. Diskussionspunkt: Als Freiberufler kreativ sein kann sich lohnen

Die meisten jungen Menschen streben heute eine Festanstellung an. Diese hat ohne Frage ihre Reize, weil Versicherungen und Urlaubstage festgelegt sind und die Vorsorge für Krankheit und Alter nicht allein getragen werden muss. Die Selbständigkeit kann aber für manche Menschen trotzdem genau der richtige Weg sein, wenn das Konzept stimmt. Die Arbeitszeiten und das Arbeitspensum sind natürlich dann nicht eindeutig geregelt, sondern alles muss selbst organisiert werden. Neben Angestellten-Verhältnissen und der Selbständigkeit gibt es jedoch auch gute, bereits bestehende Konzepte, die nach dem Franchise-Prinzip übernommen werden können. Dazu gehören Fitness-Studios oder auch neue Sportarten, die im Trend liegen und markenrechtlich geschützt sind. Fakt ist, dass es sehr viele Alternativen zur Profi-Karriere in einer Sportart gibt, wenn man flexibel ist und sich umfassend über Chancen und Risiken informiert. Wir hoffen, dass zukünftig mehr junge Leute diese Richtung einschlagen und viele sportliche Ideen verwirklichen.

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